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Gesellschaftsnachrichten

Neuigkeiten aus der Eurasien Gesellschaft.

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Hormus, Gas und Realpolitik: Europa muss neu verhandeln

Die Straße von Hormus sei weit mehr als ein Krisenpunkt, ein empfindliches Nadelöhr der weltweiten Energieversorgung und damit ein Thema für Deutschland und Europa. Amerikanisches Flüssiggas werde die Lücken voraussichtlich nicht dauerhaft schließen. Europa müsse deshalb stärker mit osteuropäischen Partnern, dem Kaukasus und Aserbaidschan verhandeln; langfristig führe wohl auch an Russland kein Weg vorbei, wenn man die eigene Wirtschaft nicht beschädigen wolle. Alexander Rahr plädiert für Realpolitik statt Wunschdenken.

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Energiekrieg in Eurasien: Europa im strategischen Umbruch

Die globale Energieordnung verschiebe sich schneller, als die öffentliche Debatte zeige: Europa richte seine Energie- und Handelsachsen nach Zentralasien aus, um Abhängigkeiten zu lösen. Doch neue Spannungsfelder entstünden, Transitrouten würden politisiert, Kostenstrukturen änderten sich, selbst der Luftraum werde zum wirtschaftlichen Faktor. Was als Diversifizierung gedacht sei, werde zur komplexen Neuordnung von Einflusszonen. Stärkt Europa seine Position oder tauscht es nur Abhängigkeiten?

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Statement zur Beendigung des Ukraine-Krieges und zur künftigen Sicherheitsordnung Europas

Ein Expertenkreis der Gesellschaft erörtert Szenarien für ein Kriegsende: Ein Waffenstillstand stabilisiere die Volkswirtschaften nicht automatisch und die von Moskau gefürchtete Einkreisung habe sich eher verstärkt. Russlands Bündnissystem verliere an Bindekraft, Drohnenangriffe träfen seine Wirtschaft, Russland sei unter Druck, aber nicht am Ende. Die Gesellschaft sehe keine Alternative zu sofortigen Friedensverhandlungen zwischen EU und Russland, arbeite an einem Papier zur künftigen Sicherheitsarchitektur und rechne mit einer Ko-Habitation mit Russland.

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Südkaukasus: Knotenpunkt globaler Interessen

Energieversorgung, Handelsrouten und geopolitische Interessen machten den Südkaukasus zu einer Schlüsselregion für Europa. Im Video erläutert Alexander Rahr, welche Rolle die Region künftig spielen kann und warum neue Formen der Zusammenarbeit notwendig werden.

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Völkerrecht: Quo vadis?

Die internationale Ordnung wirke stabil, doch ihr Fundament gerate unter Druck: Regeln würden zunehmend situativ statt strikt angewandt. Was als Ausnahme beginne, verändere schleichend die Logik internationalen Handelns. Jens Winkelmann analysiert, warum dies die Grundlagen des Völkerrechts berühre und welche Folgen sich für die Stabilität der internationalen Ordnung ergäben.

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Neue Wege, alte Abhängigkeiten?

Die europäische Energiepolitik verschiebe sich und mit ihr die Grundlage unternehmerischer Entscheidungen: Neue Lieferketten, veränderte Abhängigkeiten und steigende Systemkosten wirkten direkt auf Investitionen, Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Der zugehörige Rundbrief frage, wo neue Risiken entstünden, welche Strukturen bestehen blieben und was daraus für unternehmerische Strategien folge. Energie sei nicht mehr nur operative Größe, sondern strategischer Faktor.

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Geopolitische Veränderungen im postsowjetischen Raum

Die geopolitischen Veränderungen im postsowjetischen Raum entwickelten sich zu einem wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Schlüsselfaktor für Europa: Energieversorgung, Handelsachsen, Rohstoffsicherung, Infrastruktur, Sanktionen und neue Transportkorridore beeinflussten längst nicht mehr nur die Außenpolitik, sondern auch Unternehmen, Investitionsentscheidungen und Marktplanungen. Die Eurasien Gesellschaft begleite diese Entwicklungen mit Analysen und Hintergrund aus geopolitischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive.

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