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Gesellschaftsnachrichten

Neuigkeiten aus der Eurasien Gesellschaft.

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Neue Analyse: Wer gestaltet den Weg zu Verhandlungen?

Der aktuelle Rundbrief frage, ob sich im Ukraine-Krieg ein neues diplomatisches Fenster öffne und welche Rolle Europa dabei spielen könnte. Die Analyse ordne Putins Äußerung zu Gerhard Schröder ein, blicke auf Berlin, Paris und London und frage, ob Europa politisch vorbereitet sei, einen möglichen Verhandlungsprozess aktiv mitzugestalten.

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Europa zwischen Energiekrise und geopolitischer Neuordnung

Die Energiefrage rücke zurück ins Zentrum der Geopolitik: Mit dem Bruch der Beziehungen zu Russland verliere Europa den Zugang zu sibirischen Rohstoffen, die sich nach Asien orientieren, während Spannungen am Persischen Golf zentrale Energierouten bedrohten. Steigende Kosten setzten die europäische Industrie unter Druck, während die USA und Asien profitierten. Der Beitrag fragt, wie Europa Stabilität sichern und seine Rolle neu bestimmen kann.

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Wer kann für Europa mit Russland sprechen?

Die Analyse behandle eine für mögliche künftige EU-Russland-Gespräche zentrale Frage: Wer besitze Mandat, Erfahrung und diplomatische Anschlussfähigkeit, um Europa zu vertreten? Betrachtet würden Kaja Kallas, Gerhard Schröder, Angela Merkel, António Costa und Wolodymyr Selenskyj in sehr unterschiedlichen Rollen. Europa brauche keine spontane Personaldebatte, sondern eine belastbare Gesprächsarchitektur mit klarem Mandat, enger Einbindung der Ukraine und strategischer Zielsetzung.

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Kasachstan vor einer neuen Verfassung

Kasachstans Referendum über eine neue Verfassung ändere rund 77 Artikel und wirke innenpolitisch, besitze aber eine größere geopolitische Dimension. Als größter Staat Zentralasiens zwischen Russland, China und Europa verfolge das Land eine multivektorale Außenpolitik. Der Beitrag fragt, ob die Reform mehr Demokratie bringt oder vor allem Stabilität sichert und liest sie als Stärkung von Souveränität und Brückenrolle.

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Russlands Innenlogik verstehen: Warum Diplomatie mehr braucht als Schlagzeilen

Was bedeute der wachsende Druck auf Russland für Putin, den Kreml und die Wirtschaft und unter welchen Bedingungen könne ein Kriegsende möglich werden? Der Rundbrief argumentiere, Diplomatie dürfe nicht allein an offiziellen Erklärungen gemessen werden. Entscheidend sei der Blick auf die innenpolitische Lage, wirtschaftliche Belastungen, Machtstrukturen im Kreml und die tatsächlichen Spielräume für Verhandlungen.

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António Costa in Baku: warum der Südkaukasus für Europas Energiepolitik wichtiger wird

Der Besuch von Ratspräsident António Costa in Baku sei mehr als Routine: Angesichts der Energieunsicherheit infolge der Iran-Eskalation richte die EU den Blick auf Aserbaidschan und den Southern Gas Corridor. Bakus Zurückhaltung, orientiert an der Türkei, sei für Europas Versorgungssicherheit bedeutsam. Zugleich versuche Brüssel, die Region anzubinden und dabei Aserbaidschan und Armenien auszubalancieren, um das fragile Gleichgewicht nicht zu gefährden.

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China rückt ins Zentrum der neuen Weltordnung

Die Besuche von Donald Trump und Wladimir Putin in Peking markierten mehr als Routine, sie zeigten eine geopolitische Verschiebung: China stehe zunehmend im Zentrum internationaler Machtpolitik. Ohne China ließen sich die großen Fragen kaum noch verhandeln. Für Russland sei China ein entscheidender Partner, für die USA zeichne sich eine pragmatische Verständigung ab. Alexander Rahr analysiert, warum China von den Spannungen profitiere und die multipolare Ordnung längst keine Theorie mehr sei.

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Steuert Europa in einen Versorgungskrieg um Energie und Dünger?

Die Eskalation im Nahen Osten werde zur globalen geoökonomischen Schocklage, die Europa treffe: Die Sperrung der Straße von Hormus verschärfe Energie- und Rohstoffmärkte. Besonders bei Düngemitteln, Russland und Belarus waren zentrale Anbieter, entstehe für Europa ein Engpass, weniger durch Mangel als durch Finanz-, Transport- und Versicherungshürden. Der Beitrag warnt vor europäischer Selbstblockade und fordert eine nüchterne Neubewertung.

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Russland, Ukraine, Europa: Acht Punkte, die man kennen sollte

Der Beitrag ordne mögliche russische Positionen zu Gesprächen über ein Ende des Krieges und künftige Friedensverhandlungen ein. Grundlage seien wissenschaftlicher Austausch, fachliche Gespräche sowie die Auswertung politischer, historischer und diplomatischer Einschätzungen. Im Mittelpunkt stehe nicht politische Verhandlungsführung, sondern das Sichtbarmachen unterschiedlicher Perspektiven und deren sachliche Einordnung im Sinne der Völkerverständigung.

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Getrieben statt gestaltend? Europas Rolle im neuen Konflikt

Europa stehe vor einer strategischen Weggabelung und reagiere bislang nur unter Druck: Ein sich ausweitender Golfkonflikt könne zum globalen Rohstoff- und Versorgungskonflikt werden und Europas Verwundbarkeit neben dem Ukraine-Engagement erhöhen. Die Frage sei nicht, ob Europa handelt, sondern in welcher Rolle, ohne eigene Position drohe es, in eine fremdbestimmte Dynamik zu geraten. Der Beitrag sieht in der Diplomatie eine Chance, die Eskalation aufzuhalten.

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