Die Straße von Hormus sei weit mehr als ein Krisenpunkt, ein empfindliches Nadelöhr der weltweiten Energieversorgung und damit ein Thema für Deutschland und Europa. Amerikanisches Flüssiggas werde die Lücken voraussichtlich nicht dauerhaft schließen. Europa müsse deshalb stärker mit osteuropäischen Partnern, dem Kaukasus und Aserbaidschan verhandeln; langfristig führe wohl auch an Russland kein Weg vorbei, wenn man die eigene Wirtschaft nicht beschädigen wolle. Alexander Rahr plädiert für Realpolitik statt Wunschdenken.
Hormuz, gas and realpolitik: Europe must renegotiate