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Aktuelles, Stellungnahmen, Positionen, Dossiers und Studien.

Aktuelles

Rundbrief der Eurasien Gesellschaft gestartet

Ab sofort informiert ein regelmäßiger E-Mail-Rundbrief über Analysen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus dem eurasischen Raum. Wer ihn beziehen möchte, folgt der LinkedIn-Unternehmensseite und abonniert ihn dort.

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Aktuelles

Wird Bratislava das Münster der Neuzeit?

Der Vienna Club PANAP habe mit dem internationalen Symposium „Bratislava City of Peace" ein Zeichen für Dialog und europäische Verständigung gesetzt. Die Eurasien Gesellschaft sei eingebunden gewesen und habe Perspektiven zu Energie-Souveränität, geopolitischer Ordnung und Armeniens Rolle zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion eingebracht. Der zugehörige Rundbrief ordne das Thema Armenien mit seinen Chancen, Abhängigkeiten und Risiken ein.

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Aktuelles

Energiekrise, Sanktionen und industrielle Realität

Der Beitrag fasse den Vortrag von Wolfgang Hummel zur Frage zusammen, ob Deutschland dauerhaft ohne russisches Öl und Gas auskommen könne und welche Folgen dies für Industrie, Energiepreise, Raffineriestandorte und geopolitische Abhängigkeiten habe. Behandelt würden u. a. die Rolle der PCK-Raffinerie Schwedt, LNG-Importe und die Auswirkungen auf Chemie, Mittelstand und Wettbewerbsfähigkeit. Der vollständige Vortrag ist auf dem YouTube-Kanal veröffentlicht.

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Aktuelles

Neue Energieinfrastrukturen: Zwischen regionaler Versorgung und globaler Neuordnung

Die Energieversorgung stehe an einem strukturellen Wendepunkt; neben Solar- und Windstrom gewännen dezentrale, technologiebasierte Lösungen an Bedeutung, die modular, netzunabhängig und schrittweise integrierbar seien. In einem moderierten Online-Fachgespräch am 9. Mai 2026 ordne die Gesellschaft technische und wirtschaftliche Fragen neuer Energieansätze ein, im Fokus Konzepte zur dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme.

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Aktuelles

„Verfassungsreform ist Teil der diplomatischen Strategie Kasachstans”

Im Interview mit einer kasachischen Tageszeitung, nach dem Referendum mit 87,15 Prozent Zustimmung, argumentiert Alexander Rahr, die Verfassungsreform ziele nicht nur auf das innenpolitische System, sondern auf die Stärkung der außenpolitischen Position des Landes. Neue Institutionen wie Kurultai, Volksrat und Vizepräsidentenamt sollten die Regierungsführung demokratischer machen und Kontinuität sichern. Als größter Staat Zentralasiens mit multivektoraler Außenpolitik stärke Kasachstan seine Institutionen, um die Großmächte auszubalancieren und seine Brückenrolle auszubauen.

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Statement zur Beendigung des Ukraine-Krieges und zur künftigen Sicherheitsordnung Europas

Ein Expertenkreis der Gesellschaft erörtert Szenarien für ein Kriegsende: Ein Waffenstillstand stabilisiere die Volkswirtschaften nicht automatisch und die von Moskau gefürchtete Einkreisung habe sich eher verstärkt. Russlands Bündnissystem verliere an Bindekraft, Drohnenangriffe träfen seine Wirtschaft, Russland sei unter Druck, aber nicht am Ende. Die Gesellschaft sehe keine Alternative zu sofortigen Friedensverhandlungen zwischen EU und Russland, arbeite an einem Papier zur künftigen Sicherheitsarchitektur und rechne mit einer Ko-Habitation mit Russland.

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Hormus, Gas und Realpolitik: Europa muss neu verhandeln

Die Straße von Hormus sei weit mehr als ein Krisenpunkt, ein empfindliches Nadelöhr der weltweiten Energieversorgung und damit ein Thema für Deutschland und Europa. Amerikanisches Flüssiggas werde die Lücken voraussichtlich nicht dauerhaft schließen. Europa müsse deshalb stärker mit osteuropäischen Partnern, dem Kaukasus und Aserbaidschan verhandeln; langfristig führe wohl auch an Russland kein Weg vorbei, wenn man die eigene Wirtschaft nicht beschädigen wolle. Alexander Rahr plädiert für Realpolitik statt Wunschdenken.

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Stellungnahmen

Orthodoxie als politischer Faktor Europas

Der Konflikt zwischen dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und dem Moskauer Patriarchat werde von vielen nicht primär als Konkurrenz kirchlicher Machtzentren gedeutet, sondern als tieferes Spannungsverhältnis zwischen einem transnationalen Einflussmodell und national verankerten Kirchen. Die Ukraine bilde die Bruchlinie; am Beispiel Griechenlands diskutiere der Beitrag die mögliche Herausbildung zweier Orientierungsmuster, eines westlich ausgerichteten und eines souveränitätsorientierten orthodoxen Raumes. Die Eurasien Gesellschaft entwickle dazu eine Dokumentation.

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Stellungnahmen

Deutschlands UN-Niederlage: Wer führen will, muss wieder sprechen lernen

Die gescheiterte deutsche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat sei ein Signal, nicht nur eine Panne und lasse sich nicht allein mit russischem Einfluss erklären. Deutschland wende das Völkerrecht „mit unterschiedlicher Lautstärke" an, klar gegenüber Russland, vorsichtiger bei Gaza und Israel, was international registriert werde. Wer führen wolle, müsse zuhören und auch mit Gegnern sprechen. Der Beitrag fordert vier Konsequenzen: Gesprächsfähigkeit wiederherstellen, Brücken über gesprächsbereite Staaten nutzen, Völkerrecht konsequent anwenden und den Ton ändern.

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Stellungnahmen

Ostseeraum: Steigende Eskalationsrisiken und Handlungsbedarf

Der Ostseeraum entwickle sich zu einem sicherheitspolitischen Brennpunkt zwischen NATO und Russland; die NATO-Erweiterungen hätten Russlands Lage bei St. Petersburg und Kaliningrad verschlechtert. Als besonders riskant gälten offene Drohungen gegen Kaliningrad, Drohnenoperationen über baltischem Luftraum und mögliche Einschränkungen russischer Schifffahrt. Die größte Gefahr liege in einer schrittweisen Eskalation durch Fehlentscheidungen. Dr. Alexander Neu empfiehlt, diplomatische Kanäle, Krisenmanagement, Transparenz und regionale Vertrauensbildung zu stärken.

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