Die globale Energieordnung verschiebe sich schneller, als die öffentliche Debatte zeige: Europa richte seine Energie- und Handelsachsen nach Zentralasien aus, um Abhängigkeiten zu lösen. Doch neue Spannungsfelder entstünden, Transitrouten würden politisiert, Kostenstrukturen änderten sich, selbst der Luftraum werde zum wirtschaftlichen Faktor. Was als Diversifizierung gedacht sei, werde zur komplexen Neuordnung von Einflusszonen. Stärkt Europa seine Position oder tauscht es nur Abhängigkeiten?
Energy war in Eurasia: Europe in strategic upheaval