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Aktuelles, Stellungnahmen, Positionen, Dossiers und Studien.Current affairs, statements, positions, dossiers and studies.
Völkerrecht: Quo vadis?
Die internationale Ordnung wirke stabil, doch ihr Fundament gerate unter Druck: Regeln würden zunehmend situativ statt strikt angewandt. Was als Ausnahme beginne, verändere schleichend die Logik internationalen Handelns. Jens Winkelmann analysiert, warum dies die Grundlagen des Völkerrechts berühre und welche Folgen sich für die Stabilität der internationalen Ordnung ergäben.
WeiterlesenRead more StellungnahmenSüdkaukasus: Knotenpunkt globaler Interessen
Energieversorgung, Handelsrouten und geopolitische Interessen machten den Südkaukasus zu einer Schlüsselregion für Europa. Im Video erläutert Alexander Rahr, welche Rolle die Region künftig spielen kann und warum neue Formen der Zusammenarbeit notwendig werden.
WeiterlesenRead more StellungnahmenEnergiekrieg in Eurasien: Europa im strategischen Umbruch
Die globale Energieordnung verschiebe sich schneller, als die öffentliche Debatte zeige: Europa richte seine Energie- und Handelsachsen nach Zentralasien aus, um Abhängigkeiten zu lösen. Doch neue Spannungsfelder entstünden, Transitrouten würden politisiert, Kostenstrukturen änderten sich, selbst der Luftraum werde zum wirtschaftlichen Faktor. Was als Diversifizierung gedacht sei, werde zur komplexen Neuordnung von Einflusszonen. Stärkt Europa seine Position oder tauscht es nur Abhängigkeiten?
WeiterlesenRead more StellungnahmenGlobale Verwerfungen, neue Realitäten: Wo strategische Chancen entstehen
Die aktuellen Entwicklungen markierten einen Wendepunkt für Märkte und Investitionen: Störungen bei Rohstoffen und Energie, fragile Lieferketten und Spannungen zwischen Wirtschaftszonen veränderten die Spielregeln. Die Risiken seien nicht mehr zyklisch, sondern systemisch, klassische Bewertungsmodelle griffen zu kurz. Neue Chancen entstünden dort, wo Versorgungssicherheit, Resilienz und Kooperation neu organisiert würden. Nur vernetztes Handeln und Diplomatie auf Augenhöhe sicherten stabile Märkte, bei voller staatlicher Souveränität.
WeiterlesenRead more StellungnahmenDeutschland zwischen Anspruch und Realität: Energiepolitik im Stresstest
Deutschland erkläre seine Energiepolitik zur Transformation, die Märkte bewerteten sie als Risiko, eine strukturelle, keine Kommunikationslücke. Der gleichzeitige Ausstieg aus Kernkraft, Kohle und russischen Importen habe ein System geschaffen, das stark auf externe Beschaffung in einem volatilen Markt angewiesen sei. Deutschland sei nicht mehr Taktgeber, sondern Teil des Wettbewerbs um Energie; die Industrie gerate unter Druck. Wird Energiepolitik wieder zur Frage wirtschaftlicher Vernunft?
WeiterlesenRead more StellungnahmenGeopolitik verstehen: Warum wirtschaftliche Entscheidungen strategisches Denken erfordern
Die Welt ordne sich neu, das betreffe nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen, Investitionen und Märkte. Wipperfürth verweise auf die langfristigen Linien jenseits der Schlagzeilen: historische Interessen, geostrategische Positionierungen, energiepolitische Abhängigkeiten, gerade zwischen Europa und Russland. Energie sei ein Machtinstrument; Unternehmen müssten Versorgungssicherheit und politische Resilienz bewerten. Wer Märkte verstehen wolle, müsse geopolitische Verschiebungen einordnen können.
WeiterlesenRead more StellungnahmenDie neue Weltordnung und Europas schwierige Rolle darin
Die regelbasierte Weltwirtschaft verliere an Verbindlichkeit; Macht und Sicherheit rückten zurück ins Zentrum. Europa ersetze Märkte, statt sie strategisch zu erweitern, Schadensbegrenzung statt Gestaltung und halte an einer Ordnung fest, die andere längst neu interpretierten. Der Kern-Widerspruch: Europa wolle geopolitisch mitgestalten, ohne die nötige Geschlossenheit. Stabilität entstehe nicht durch Blockbildung, sondern durch funktionierende Kooperation zwischen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen.
WeiterlesenRead more StellungnahmenStraße von Hormus, Sanktionen, Drohnenkrieg und Europas Rolle
Die Eskalation im Persischen Golf zeige, wie verletzlich die globale Ordnung geworden sei: Ein regionaler Konflikt belaste Energie, Lieferketten und Stabilität weit über die Region hinaus. Die Konfliktlogik verschiebe sich, günstige Mittel störten hochgerüstete Systeme, Sanktionen erodierten unter wirtschaftlichem Druck. Europa sei wirtschaftlich stark betroffen, aber nur begrenzt handlungsfähig und brauche eine eigene Linie: Diplomatie, weniger Abhängigkeiten, eine selbstbestimmte Sicherheitsposition.
WeiterlesenRead more StellungnahmenGetrieben statt gestaltend? Europas Rolle im neuen Konflikt
Europa stehe vor einer strategischen Weggabelung und reagiere bislang nur unter Druck: Ein sich ausweitender Golfkonflikt könne zum globalen Rohstoff- und Versorgungskonflikt werden und Europas Verwundbarkeit neben dem Ukraine-Engagement erhöhen. Die Frage sei nicht, ob Europa handelt, sondern in welcher Rolle, ohne eigene Position drohe es, in eine fremdbestimmte Dynamik zu geraten. Der Beitrag sieht in der Diplomatie eine Chance, die Eskalation aufzuhalten.
WeiterlesenRead more StellungnahmenSteuert Europa in einen Versorgungskrieg um Energie und Dünger?
Die Eskalation im Nahen Osten werde zur globalen geoökonomischen Schocklage, die Europa treffe: Die Sperrung der Straße von Hormus verschärfe Energie- und Rohstoffmärkte. Besonders bei Düngemitteln, Russland und Belarus waren zentrale Anbieter, entstehe für Europa ein Engpass, weniger durch Mangel als durch Finanz-, Transport- und Versicherungshürden. Der Beitrag warnt vor europäischer Selbstblockade und fordert eine nüchterne Neubewertung.
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