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Aktuelles, Stellungnahmen, Positionen, Dossiers und Studien.Current affairs, statements, positions, dossiers and studies.
Warum Europa über Nationalismus, Kollaboration und Ukraine offener sprechen muss
Ausgehend von einer Diskussion über die Umbettung von Personen in der Ukraine, die mit nationalistischen und kollaborierenden Bewegungen des Zweiten Weltkriegs in Verbindung gebracht werden, frage der Beitrag, warum es dazu in Deutschland und der EU kaum öffentliche Kritik gebe. Eine veränderte, von osteuropäischen Erfahrungen geprägte Erinnerungskultur spiele eine Rolle; Geschichte werde zunehmend zur politischen Waffe. Unabhängig vom Kriegsausgang blieben die Konflikte um Erinnerung und Identität, Europa müsse dafür einen neuen Dialog ermöglichen.
WeiterlesenRead more StellungnahmenEuropäische Positionen im Friedensprozess
Nach den mutmaßlichen russischen Positionen richte der zweite Teil den Blick auf die europäischen Vorstellungen, Leitlinien und Verhandlungsziele. Im Mittelpunkt stünden Fragen, die für Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft bedeutsam seien: Welche Rolle könne die EU in einem künftigen Friedensprozess einnehmen? Welche Sicherheitsgarantien wären denkbar? Wie ließen sich territoriale Fragen, Wiederaufbau, Sanktionen und humanitäre Anliegen in eine tragfähige Friedensordnung einordnen?
WeiterlesenRead more StellungnahmenRussland, Ukraine, Europa: Acht Punkte, die man kennen sollte
Der Beitrag ordne mögliche russische Positionen zu Gesprächen über ein Ende des Krieges und künftige Friedensverhandlungen ein. Grundlage seien wissenschaftlicher Austausch, fachliche Gespräche sowie die Auswertung politischer, historischer und diplomatischer Einschätzungen. Im Mittelpunkt stehe nicht politische Verhandlungsführung, sondern das Sichtbarmachen unterschiedlicher Perspektiven und deren sachliche Einordnung im Sinne der Völkerverständigung.
WeiterlesenRead more StellungnahmenChina rückt ins Zentrum der neuen Weltordnung
Die Besuche von Donald Trump und Wladimir Putin in Peking markierten mehr als Routine, sie zeigten eine geopolitische Verschiebung: China stehe zunehmend im Zentrum internationaler Machtpolitik. Ohne China ließen sich die großen Fragen kaum noch verhandeln. Für Russland sei China ein entscheidender Partner, für die USA zeichne sich eine pragmatische Verständigung ab. Alexander Rahr analysiert, warum China von den Spannungen profitiere und die multipolare Ordnung längst keine Theorie mehr sei.
WeiterlesenRead more StellungnahmenRusslands Innenlogik verstehen: Warum Diplomatie mehr braucht als Schlagzeilen
Was bedeute der wachsende Druck auf Russland für Putin, den Kreml und die Wirtschaft und unter welchen Bedingungen könne ein Kriegsende möglich werden? Der Rundbrief argumentiere, Diplomatie dürfe nicht allein an offiziellen Erklärungen gemessen werden. Entscheidend sei der Blick auf die innenpolitische Lage, wirtschaftliche Belastungen, Machtstrukturen im Kreml und die tatsächlichen Spielräume für Verhandlungen.
WeiterlesenRead more StellungnahmenWer kann für Europa mit Russland sprechen?
Die Analyse behandle eine für mögliche künftige EU-Russland-Gespräche zentrale Frage: Wer besitze Mandat, Erfahrung und diplomatische Anschlussfähigkeit, um Europa zu vertreten? Betrachtet würden Kaja Kallas, Gerhard Schröder, Angela Merkel, António Costa und Wolodymyr Selenskyj in sehr unterschiedlichen Rollen. Europa brauche keine spontane Personaldebatte, sondern eine belastbare Gesprächsarchitektur mit klarem Mandat, enger Einbindung der Ukraine und strategischer Zielsetzung.
WeiterlesenRead more StellungnahmenNeue Analyse: Wer gestaltet den Weg zu Verhandlungen?
Der aktuelle Rundbrief frage, ob sich im Ukraine-Krieg ein neues diplomatisches Fenster öffne und welche Rolle Europa dabei spielen könnte. Die Analyse ordne Putins Äußerung zu Gerhard Schröder ein, blicke auf Berlin, Paris und London und frage, ob Europa politisch vorbereitet sei, einen möglichen Verhandlungsprozess aktiv mitzugestalten.
WeiterlesenRead more StellungnahmenGeopolitische Veränderungen im postsowjetischen Raum
Die geopolitischen Veränderungen im postsowjetischen Raum entwickelten sich zu einem wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Schlüsselfaktor für Europa: Energieversorgung, Handelsachsen, Rohstoffsicherung, Infrastruktur, Sanktionen und neue Transportkorridore beeinflussten längst nicht mehr nur die Außenpolitik, sondern auch Unternehmen, Investitionsentscheidungen und Marktplanungen. Die Eurasien Gesellschaft begleite diese Entwicklungen mit Analysen und Hintergrund aus geopolitischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive.
WeiterlesenRead more StellungnahmenNeue Wege, alte Abhängigkeiten?
Die europäische Energiepolitik verschiebe sich und mit ihr die Grundlage unternehmerischer Entscheidungen: Neue Lieferketten, veränderte Abhängigkeiten und steigende Systemkosten wirkten direkt auf Investitionen, Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Der zugehörige Rundbrief frage, wo neue Risiken entstünden, welche Strukturen bestehen blieben und was daraus für unternehmerische Strategien folge. Energie sei nicht mehr nur operative Größe, sondern strategischer Faktor.
WeiterlesenRead more AktuellesAlexander Rahr beim Meinungsaustausch in Moskau
Bericht über einen Meinungsaustausch in Moskau (29. April 2026) mit Alexander Rahr: Überraschend hätten nicht die Ukraine, sondern der Nahe Osten und Iran im Mittelpunkt gestanden; die russischen Teilnehmenden seien uneins gewesen, eine direkte Unterstützung Teherans nicht erkennbar, China gelte als struktureller Profiteur. Beim Ukraine-Konflikt blieben die Positionen verhärtet. Mehrfach sei „Rapallo" als Chiffre pragmatischer Annäherung gefallen. Fazit: Gesellschaftlich und akademisch bestehe weiter Dialogbereitschaft, politisch ungenutzt.
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