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Analyse

Warum Europa über Nationalismus, Kollaboration und Ukraine offener sprechen muss

Ausgehend von einer Diskussion über die Umbettung von Personen in der Ukraine, die mit nationalistischen und kollaborierenden Bewegungen des Zweiten Weltkriegs in Verbindung gebracht werden, frage der Beitrag, warum es dazu in Deutschland und der EU kaum öffentliche Kritik gebe. Eine veränderte, von osteuropäischen Erfahrungen geprägte Erinnerungskultur spiele eine Rolle; Geschichte werde zunehmend zur politischen Waffe. Unabhängig vom Kriegsausgang blieben die Konflikte um Erinnerung und Identität, Europa müsse dafür einen neuen Dialog ermöglichen.