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Publikationen

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Aktuelles, Stellungnahmen, Positionen, Dossiers und Studien.

Stellungnahmen

António Costa in Baku: warum der Südkaukasus für Europas Energiepolitik wichtiger wird

Der Besuch von Ratspräsident António Costa in Baku sei mehr als Routine: Angesichts der Energieunsicherheit infolge der Iran-Eskalation richte die EU den Blick auf Aserbaidschan und den Southern Gas Corridor. Bakus Zurückhaltung, orientiert an der Türkei, sei für Europas Versorgungssicherheit bedeutsam. Zugleich versuche Brüssel, die Region anzubinden und dabei Aserbaidschan und Armenien auszubalancieren, um das fragile Gleichgewicht nicht zu gefährden.

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Stellungnahmen

Kasachstan vor einer neuen Verfassung

Kasachstans Referendum über eine neue Verfassung ändere rund 77 Artikel und wirke innenpolitisch, besitze aber eine größere geopolitische Dimension. Als größter Staat Zentralasiens zwischen Russland, China und Europa verfolge das Land eine multivektorale Außenpolitik. Der Beitrag fragt, ob die Reform mehr Demokratie bringt oder vor allem Stabilität sichert und liest sie als Stärkung von Souveränität und Brückenrolle.

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Stellungnahmen

Europa zwischen Energiekrise und geopolitischer Neuordnung

Die Energiefrage rücke zurück ins Zentrum der Geopolitik: Mit dem Bruch der Beziehungen zu Russland verliere Europa den Zugang zu sibirischen Rohstoffen, die sich nach Asien orientieren, während Spannungen am Persischen Golf zentrale Energierouten bedrohten. Steigende Kosten setzten die europäische Industrie unter Druck, während die USA und Asien profitierten. Der Beitrag fragt, wie Europa Stabilität sichern und seine Rolle neu bestimmen kann.

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Aktuelles

Völkerrecht und Diplomatie im Ukrainekrieg

Ein Fachgespräch mit Prof. Dr. Norman Paech, Dr. Clivia von Dewitz und Tanja Galander behandelte völkerrechtliche und diplomatische Wege im Umgang mit dem Ukrainekrieg. Die Diskussion erörterte unter anderem Fragen der Strafverfolgung, eines möglichen Sondertribunals sowie Ansätze der Versöhnung.

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Aktuelles

Emigration, Identität und die Erinnerung Osteuropas

Der Künstler und Schriftsteller Haralampi G. Oroschakoff stellte sein Buch „Das Lächeln des Emigranten“ vor und zeichnete die Wege mehrerer Generationen osteuropäischer Emigranten in den Westen nach dem Zweiten Weltkrieg nach. Sein Vortrag verband Fragen verlorener und wiedergefundener Identität, Herkunft und Erinnerung mit einer künstlerischen Perspektive auf den kulturellen Austausch zwischen Ost und West.

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Aktuelles

Eurasische Logistik: Korridore zwischen China, Europa und Zentralasien

Uwe Leuschner, langjähriger Logistikmanager für den Korridor zwischen China und Europa und Silk-Road Ambassador 2022, ordnete die Rolle Chinas in der eurasischen Logistik ein. Das Fachgespräch behandelte die Verbindung der chinesischen Seidenstraßen-Strategie mit der Europäischen Union sowie die chinesisch-russischen und chinesisch-zentralasiatischen Beziehungen und damit Chancen und Abhängigkeiten transkontinentaler Transportketten.

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Aktuelles

Deutsche Außenpolitik vor der Münchner Sicherheitskonferenz

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Hacke, bekennender Transatlantiker, analysierte im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz die deutsche und europäische Außenpolitik. Er benannte die fortgesetzte NATO-Osterweiterung als eine grundlegende Ursache des Krieges und riet Deutschland und der EU, sich stärker an eigenen Interessen zu orientieren. Seine Forderung nach deutschen Atomwaffen wurde in der anschließenden Diskussion kontrovers und mit Skepsis aufgenommen.

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Aktuelles

Erosion der Rüstungskontrolle und europäische Sicherheit

Christoph Polajner nahm in Moskau an einer Sitzung des Trialogue Club International teil, auf der der russische Vizeaußenminister Ryabkov über die Zukunft der Rüstungskontrolle sprach. Der Bericht ordnet den schrittweisen Zerfall der Rüstungskontrollarchitektur ein: das Ende des ABM-Vertrags (2002), des INF-Vertrags (2019) und des Vertrags über den Offenen Himmel (2020/2021). Laut SIPRI erreichten die weltweiten Militärausgaben 2025 einen Höchststand.

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