Eurasien zählt zu den geopolitisch bedeutendsten Räumen der Welt. Hier treffen unterschiedliche politische Systeme, Sicherheitsinteressen, Wirtschaftsräume und kulturelle Traditionen aufeinander. Entwicklungen in Europa, Russland, China, Indien, Zentralasien und im Südkaukasus wirken zunehmend auf globale Stabilität, internationale Zusammenarbeit und wirtschaftliche Beziehungen. Die Eurasien Gesellschaft ordnet diese Entwicklungen ein, macht Hintergründe und Interessenlagen verständlich und stellt unterschiedliche Perspektiven nebeneinander, um einen sachlichen Dialog über den eurasischen Raum zu fördern. Ihr Ansatz ist bewusst nüchtern und interessenorientiert: Analyse bedeutet Einordnung, nicht Zustimmung.Eurasia is one of the world’s most geopolitically significant spaces. Here different political systems, security interests, economic areas and cultural traditions meet. Developments in Europe, Russia, China, India, Central Asia and the South Caucasus increasingly affect global stability, international cooperation and economic relations. The Eurasien Gesellschaft sets these developments in context, makes their backgrounds and underlying interests understandable, and places differing perspectives side by side to foster factual dialogue about the Eurasian space. Its approach is deliberately sober and interest based: analysis means understanding, not endorsement.
ThemenschwerpunkteFocus areas
Europas strategische Rolle in einer multipolaren OrdnungEurope’s strategic role in a multipolar order
Die internationale Ordnung verschiebt sich: An die Stelle klarer Hierarchien treten konkurrierende Akteure, zunehmende Blockbildung und wachsende Reibung. Europa steht dabei vor grundlegenden Entscheidungen und reagiert häufig unter Druck statt aus eigener Position. Die Eurasien Gesellschaft fragt, ob Europa geopolitisch gestalten oder getrieben werden wird, und geht davon aus, dass Stabilität in einer multipolaren Welt nicht durch Abgrenzung entsteht, sondern durch funktionierende Kooperation zwischen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen. Analysen dieses Feldes machen die langfristigen Linien hinter den Schlagzeilen sichtbar.The international order is shifting: clear hierarchies are giving way to competing actors, growing bloc formation and rising friction. Within this, Europe faces fundamental choices and often reacts under pressure rather than from a position of its own. The Eurasien Gesellschaft asks whether Europe will shape geopolitics or be driven by it, and works from the premise that stability in a multipolar world arises not from separation but from functioning cooperation between actors who do not share the same interests. Analyses in this field trace the long-term lines behind the headlines.
Sicherheitsarchitektur, Frieden und DiplomatieSecurity architecture, peace and diplomacy
Die europäische Sicherheitsordnung steht unter Druck: Frühere Mechanismen der Rüstungskontrolle sind erodiert, Gesprächsformate zwischen den Konfliktparteien fehlen, und regionale Brennpunkte bergen wachsende Eskalationsrisiken. Die Eurasien Gesellschaft verbindet eine nüchterne Lagebeschreibung mit der Frage nach den Bedingungen eines tragfähigen Friedensprozesses, von Sicherheitsgarantien bis zu Wiederaufbau und Sanktionen. Sie ordnet mögliche Positionen der Konfliktparteien ein, ohne sie zu bewerten. Analysen dieses Feldes begleiten Wege zu Krisenmanagement, Vertrauensbildung und Dialog.Europe’s security order is under strain: earlier arms control mechanisms have eroded, formats for dialogue between the conflicting parties are missing, and regional flashpoints carry rising risks of escalation. The Eurasien Gesellschaft combines a sober reading of the situation with the question of the conditions for a durable peace process, from security guarantees to reconstruction and sanctions. It sets out possible positions of the conflicting parties without endorsing them. Analyses in this field accompany paths towards crisis management, confidence building and dialogue.
Völkerrecht und internationale OrdnungInternational law and the international order
Die internationale Ordnung erscheint stabil, doch ihr Fundament steht zunehmend unter Druck. Regeln werden häufiger situativ ausgelegt als strikt angewendet, und was als Ausnahme beginnt, verschiebt allmählich die Logik internationalen Handelns. Die Eurasien Gesellschaft untersucht, wie eine uneinheitliche Anwendung des Völkerrechts die Glaubwürdigkeit von Institutionen berührt und welche Folgen sich für die Stabilität der internationalen Ordnung ergeben. Analysen dieses Feldes fragen, unter welchen Bedingungen verbindliche Regeln Bestand haben.The international order appears stable, yet its foundation is increasingly under pressure. Rules are more often applied selectively than strictly, and what begins as an exception gradually shifts the logic of international action. The Eurasien Gesellschaft examines how the uneven application of international law affects the credibility of institutions and what this means for the stability of the international order. Analyses in this field ask under what conditions binding rules can endure.
Beiträge und QuellenContributions and sources
Die folgenden Beiträge geben individuelle Einschätzungen von Mitgliedern, Autoren und Gästen wieder. Sie sind keine Positionen der Eurasien Gesellschaft. Verlinkte Inhalte stammen von den jeweils genannten externen Quellen.The following contributions reflect the individual assessments of members, authors and guests. They are not positions of the Eurasien Gesellschaft. Linked content is produced by the external sources named in each case.
Europa und MultipolaritätEurope and multipolarity
Ein Blick hinter die Kulissen des SPIEF: Russlands Perspektive auf eine multipolare Weltordnung (Teile 1 bis 3)Behind the scenes of SPIEF: Russia’s perspective on a multipolar order (parts 1 to 3)
Christoph Polajner im Gespräch mit Éva Péli · 28. bis 30. Juli 2025 · NachDenkSeitenChristoph Polajner in conversation with Éva Péli · 28 to 30 July 2025 · NachDenkSeiten
In einem dreiteiligen Gespräch mit Éva Péli berichtet Christoph Polajner aus seiner mehrfachen Teilnahme am Petersburger Wirtschaftsforum seit 2022 über Russlands Selbstverständnis in einer sich neu ordnenden Welt. Verschiebungen internationaler Institutionen, Debatten um Reservewährungen sowie land- und seeseitige Konnektivität, darunter die Nordostpassage, prägen dieses Bild. Im Zentrum steht die Frage, wie sich in einer multipolaren Welt eine stabile europäische Sicherheitsarchitektur wiederaufbauen lässt.In a three-part conversation with Éva Péli, Christoph Polajner draws on his repeated participation in the St. Petersburg International Economic Forum since 2022 to report Russia’s self-understanding in a re-forming world order. He points to shifting international institutions, reserve-currency debates and land- and sea-based connectivity, including the Northeast Passage. The central question, in his account, is how a stable European security architecture can be rebuilt in a multipolar world.
Zuordnung: Individuelle Mitgliedsmeinung / Expertenbeitrag. Polajner spricht als stellvertretender Vorsitzender; die Positionen sind seine eigenen und keine Position der Eurasien Gesellschaft.Attribution: Individual member opinion / expert contribution. Polajner speaks as deputy chairman; the views are his own and not a position of the Eurasien Gesellschaft.
Veränderungen in der internationalen OrdnungChanges in the international order
Christoph Polajner, Moderation Dr. Alexander Neu · 12. Januar 2026, BerlinChristoph Polajner, chaired by Dr. Alexander Neu · 12 January 2026, Berlin
In einem längeren Vortrag für Mitglieder und Gäste, moderiert von Dr. Alexander Neu, zeichnet Christoph Polajner Veränderungen in der internationalen Ordnung nach. Er verbindet diese Einordnung mit eigener operativer Erfahrung, darunter Konferenzbeiträge in Russland in den vergangenen Jahren und Gespräche in China Ende 2025. Der Wert liegt darin, wenig beachtete russische und chinesische Perspektiven aus erster Hand nebeneinanderzustellen.In a longer lecture for members and friends, chaired by Dr. Alexander Neu, Christoph Polajner traces changes in the international order. He connects this assessment to his own operational experience, including conference contributions in Russia in recent years and conversations in China at the end of 2025. The value, in his framing, lies in setting under-represented Russian and Chinese perspectives, gathered first-hand, side by side.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Experte (interner Vortrag der Eurasien Gesellschaft).Attribution: Event contribution / expert (internal Eurasien Gesellschaft lecture).
Hauke Ritz: Endspiel EuropaHauke Ritz: Endspiel Europa
Dr. Hauke Ritz · 11. November 2022, BerlinDr. Hauke Ritz · 11 November 2022, Berlin
Hauke Ritz stellt das gemeinsam mit Ulrike Guérot verfasste Buch „Endspiel Europa“ vor und plädiert dafür, dass Europa durch mehr Eigenständigkeit zu sich selbst finden müsse.Hauke Ritz presents the book “Endspiel Europa”, co-authored with Ulrike Guérot, and argues that Europe must find itself through greater autonomy.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Gründungsmitglied.Attribution: Event contribution / founding member.
Prof. Anatol Lieven: Handlungsoptionen für die Ukraine, Russland und die EUProf. Anatol Lieven: choices for Ukraine, Russia and the EU
Prof. Anatol Lieven, Moderation Alexander Rahr · 17. Oktober 2022, BerlinProf. Anatol Lieven, chaired by Alexander Rahr · 17 October 2022, Berlin
Prof. Anatol Lieven analysiert die Region zwischen EU und Asien sowie den Ukraine-Konflikt und erörtert mögliche Handlungsoptionen für die Ukraine, Russland und die EU.Prof. Anatol Lieven assesses the region between the EU and Asia and the Ukraine conflict, and sets out possible choices for Ukraine, Russia and the EU.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Gastexperte.Attribution: Event contribution / guest expert.
2026: Krieg oder Frieden?2026: war or peace?
Alexander Rahr, Dr. Alexander Neu, Christoph Polajner, Dr. Christian Wipperfürth, Gast Dr. Sajjad Safaei · 26. März 2026, BerlinAlexander Rahr, Dr. Alexander Neu, Christoph Polajner, Dr. Christian Wipperfürth, guest Dr. Sajjad Safaei · 26 March 2026, Berlin
In der Podiumsrunde erörtern Alexander Rahr (Moderation und Überblick), Dr. Alexander Neu (Sicherheit, Ostseeraum), Christoph Polajner (Europa und China sowie Eindrücke von der Münchner Sicherheitskonferenz 2026) und Dr. Christian Wipperfürth (deutsche Politik) den Stand der internationalen Beziehungen; kurzfristig ergänzt Dr. Sajjad Safaei einen Beitrag zu Iran.In the panel, Alexander Rahr (moderation and overview), Dr. Alexander Neu (security, the Baltic Sea region), Christoph Polajner (Europe and China, plus impressions from the 2026 Munich Security Conference) and Dr. Christian Wipperfürth (German politics) discuss the state of international relations; at short notice, Dr. Sajjad Safaei adds a contribution on Iran.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag der Mitglieder und eines Gastes.Attribution: Event contribution by members and a guest.
Sicherheit und DiplomatieSecurity and diplomacy
Prof. Theodore Postol: taktische Nuklearwaffen und die Gefahr für EuropaProf. Theodore Postol on tactical nuclear weapons and the danger to Europe
Prof. Theodore A. Postol (MIT, emeritiert) · 9. Oktober 2025, BerlinProf. Theodore A. Postol (MIT, emeritus) · 9 October 2025, Berlin
Prof. Theodore A. Postol erläutert die Wirkungen eines Einsatzes taktischer Nuklearwaffen, vor dem Hintergrund der ab 2026 geplanten Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland. In seiner Warnung könne Deutschland dadurch in eine existenzielle Katastrophe geraten und Europa zum Ausgangspunkt eines Dritten Weltkriegs werden. Die Diskussion knüpft an die russische Debatte über eine wirksamere nukleare Abschreckung an.Prof. Theodore A. Postol sets out the effects of a use of tactical nuclear weapons, against the backdrop of the planned stationing of US intermediate-range missiles in Germany from 2026. In his warning, Germany could face an existential catastrophe and Europe become the starting point of a third world war. The discussion connects to the Russian debate on more effective nuclear deterrence.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / geladener Gastexperte; seine Einschätzung, nicht die der Eurasien Gesellschaft.Attribution: Event contribution / invited guest expert; his assessment, not that of the Eurasien Gesellschaft.
Fachgespräch mit Ray McGovern und Elizabeth Ann MurrayExpert exchange with Ray McGovern and Elizabeth Ann Murray
Ray McGovern und Elizabeth Ann Murray, Moderation Christoph Polajner · 11. Juli 2025, BerlinRay McGovern and Elizabeth Ann Murray, moderated by Christoph Polajner · 11 July 2025, Berlin
Die früheren US-Nachrichtendienstanalysten Ray McGovern und Elizabeth Ann Murray legen, moderiert von Christoph Polajner, ihre Einschätzung zu Ursachen, Zielen und Verlauf des Ukraine-Kriegs dar. Sie sprechen über Friedenschancen, eine Waffenruhe und die künftige europäische Sicherheitsarchitektur und heben Chinas mögliche Rolle als Vermittler hervor.The former US intelligence analysts Ray McGovern and Elizabeth Ann Murray, in an exchange moderated by Christoph Polajner, give their assessment of the causes, aims and course of the war in Ukraine. They discuss chances for peace, a ceasefire and the future European security architecture, foregrounding China’s possible role as a mediator.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / geladene Gastexperten; ihre Einschätzung, nicht die der Eurasien Gesellschaft.Attribution: Event contribution / invited guest experts; their assessment, not that of the Eurasien Gesellschaft.
Von der passiven zur aktiven Abschreckung: Russlands neue Sicherheits- und GeopolitikFrom passive to active deterrence: Russia’s new security and geopolitics
Vortrag Dr. Siegfried Fischer, Kommentar Alexander Rahr und Dr. Alexander Neu, Moderation Kai Kleinwächter · 11. September 2025, Berlin · mit WeltTrendsLecture by Dr. Siegfried Fischer, comment by Alexander Rahr and Dr. Alexander Neu, chaired by Kai Kleinwächter · 11 September 2025, Berlin · with WeltTrends
Bei einer gemeinsam mit WeltTrends ausgerichteten Veranstaltung wird das Dossier „Von der passiven zur aktiven Abschreckung“ vorgestellt, verfasst von Dmitri Trenin, Sergei Karaganow und Admiral Sergei Awakjanz und ursprünglich nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Dr. Siegfried Fischer präsentiert die Studie; Alexander Rahr und Dr. Alexander Neu ordnen zentrale Passagen ein. Die Gesellschaft behandelt das Papier als wenig beachtete Primärquelle russischen strategischen Denkens, die eine nüchterne Auseinandersetzung verdient, ohne Zustimmung.At an event co-hosted with WeltTrends, the dossier “From passive to active deterrence” is presented, written by Dmitri Trenin, Sergei Karaganov and Admiral Sergei Avakyants and originally not intended for publication. Dr. Siegfried Fischer presents the study; Alexander Rahr and Dr. Alexander Neu place key passages in context. The Society treats the paper as a little-noticed primary source of Russian strategic thinking that merits sober engagement, not endorsement.
Zuordnung: Die Studie ist ein russisches Drittdokument; die Einordnung der Eurasien Gesellschaft und die Besprechung von Oberst a. D. Reiner Haunreiter sind individuelle Expertenbeiträge. Russische Elitenpositionen sind nicht als Positionen der Eurasien Gesellschaft dargestellt.Attribution: The study is a third-party Russian document; the Eurasien Gesellschaft framing and the review by Colonel (ret.) Reiner Haunreiter are individual expert contributions. Russian elite views are not presented as positions of the Eurasien Gesellschaft.
Prof. Nicolai N. Petro: The Search for Peaceful Coexistence in EurasiaProf. Nicolai N. Petro: The Search for Peaceful Coexistence in Eurasia
Prof. Nicolai N. Petro, Moderation Alexander Rahr · 26. Juni 2023, BerlinProf. Nicolai N. Petro, chaired by Alexander Rahr · 26 June 2023, Berlin
Prof. Nicolai N. Petro stellt seinen Band „The Tragedy of Ukraine“ vor und spricht über ukrainische Identität sowie Trennlinien zwischen West und Ost; er tritt für einen Verhandlungsfrieden ein.Prof. Nicolai N. Petro presents his book “The Tragedy of Ukraine” and speaks on Ukrainian identity and on divisions between West and East; he argues for a negotiated peace.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Gastexperte.Attribution: Event contribution / guest expert.
Botschafter a. D. Dr. Dr. Arne Seifert: Zentralasien und das CICA-FormatAmbassador (ret.) Dr. Dr. Arne Seifert on Central Asia and CICA
Botschafter a. D. Dr. Dr. Arne Seifert · 14. Oktober 2022, Kasachische Botschaft BerlinAmbassador (ret.) Dr. Dr. Arne Seifert · 14 October 2022, Kazakh Embassy Berlin
Botschafter a. D. Dr. Dr. Arne Seifert spricht über geopolitische und geoökonomische Verschiebungen in Zentralasien und über das vertrauensbildende CICA-Format.Ambassador (ret.) Dr. Dr. Arne Seifert speaks on geopolitical and geo-economic shifts in Central Asia and on the confidence-building CICA framework.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Gastexperte.Attribution: Event contribution / guest expert.
Die selbsternannten Republiken im postsowjetischen RaumThe self-proclaimed republics in the post-Soviet space
Dr. Christian Wipperfürth und Wolfgang Matzke, Moderation Alexander Rahr · 16. Oktober 2023, BerlinDr. Christian Wipperfürth and Wolfgang Matzke, chaired by Alexander Rahr · 16 October 2023, Berlin
Dr. Christian Wipperfürth behandelt ethno-territoriale Konflikte, darunter Abchasien, Bergkarabach, Südossetien und Transnistrien; Wolfgang Matzke (Jurist, IHK-Vertreter Abchasiens) steuert einen Reisebericht bei.Dr. Christian Wipperfürth addresses ethno-territorial conflicts, including Abkhazia, Nagorno-Karabakh, South Ossetia and Transnistria; Wolfgang Matzke (lawyer, IHK representative for Abkhazia) contributes a travel report.
Zuordnung: Wipperfürth: Experten- und Vorstandsbeitrag; Matzke: Gastbeitrag.Attribution: Wipperfürth: expert and board contribution; Matzke: guest contribution.
Dr. Thomas Falk: Die deutsche Außenpolitik in EurasienDr. Thomas Falk on German foreign policy in Eurasia
Dr. Thomas Falk, Ergänzung Christoph Polajner · 4. Juli 2025, Berlin (Sommerfest)Dr. Thomas Falk, with an addition by Christoph Polajner · 4 July 2025, Berlin (summer gathering)
Dr. Thomas Falk (Außenwirtschaftsjurist) spricht über die deutsche Außenpolitik in Eurasien, mit Blick auf Russland, Zentralasien und Aserbaidschan; ein Frieden in der Ukraine sei möglich, aber schwierig. Er betont die Zusammenarbeit mit Kasachstan und Aserbaidschan im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie; Christoph Polajner ergänzt Eindrücke vom SPIEF.Dr. Thomas Falk (foreign-trade lawyer) speaks on German foreign policy in Eurasia, with a view to Russia, Central Asia and Azerbaijan; peace in Ukraine, he suggests, is possible but difficult. He stresses cooperation with Kazakhstan and Azerbaijan under the EU Central Asia strategy; Christoph Polajner adds impressions from SPIEF.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / Gastexperte (mit Ergänzung eines Mitglieds).Attribution: Event contribution / guest expert (with a member’s addition).
Ostasien und ChinaEast Asia and China
Teilnahme am 10th China Global Think Tank Innovation ForumAt the 10th China Global Think Tank Innovation Forum, Beijing
Christoph Polajner · 20. November 2025, Peking · Center for China and Globalization (CCG)Christoph Polajner · 20 November 2025, Beijing · Center for China and Globalization (CCG)
Beim 10. China Global Think Tank Innovation Forum, ausgerichtet vom Center for China and Globalization mit über 200 Teilnehmenden aus rund 50 Ländern, wirbt Christoph Polajner für Gespräche über die Weiterentwicklung der internationalen Sicherheitsarchitektur. Europa könne chinesische Überlegungen zu friedlicher Koexistenz und Kooperation in Eurasien aufgreifen und weiterentwickeln; unterschiedliche Ordnungsvorstellungen seien ernsthaft zu prüfen, statt sie zurückzuweisen.At the 10th China Global Think Tank Innovation Forum, hosted by the Center for China and Globalization with more than 200 participants from some 50 countries, Christoph Polajner argues for talks on developing the international security architecture. Europe could take up and extend Chinese ideas on peaceful coexistence and cooperation in Eurasia, and should engage seriously with differing visions of order rather than dismiss them.
Zuordnung: Veranstaltungsbeitrag / individuelle Expertensicht auf einem internationalen Forum; keine Position der Eurasien Gesellschaft.Attribution: Event contribution / individual expert view at an international forum; not a position of the Eurasien Gesellschaft.
Alexander Rahr und Christoph Polajner auf CGTN: zum China-EU-GipfelRahr and Polajner on CGTN: on the China-EU summit
Alexander Rahr und Christoph Polajner · 24. Juli 2025 · CGTNAlexander Rahr and Christoph Polajner · 24 July 2025 · CGTN
In einer Studiodiskussion auf CGTN zum China-EU-Gipfel nehmen Alexander Rahr und Christoph Polajner gemeinsam teil und ordnen die Beziehungen zwischen China und der EU ein.In a studio discussion on CGTN on the China-EU summit, Alexander Rahr and Christoph Polajner take part together and set the China-EU relationship in context.
Zuordnung: Individuelle Mitglieder auf CGTN; die Plattform wird sachlich benannt. Keine Position der Eurasien Gesellschaft.Attribution: Individual members appearing on CGTN; the platform is named plainly. Not a position of the Eurasien Gesellschaft.
ArchivArchive
Archiv: Patrik Baab und Thomas FasbenderArchive: Patrik Baab and Thomas Fasbender
Patrik Baab (23. Oktober 2023) und Thomas Fasbender (19. Februar 2022), BerlinPatrik Baab (23 October 2023) and Thomas Fasbender (19 February 2022), Berlin
Zwei weitere Veranstaltungen sind als Archiveinträge geführt: Patrik Baab (Journalist) spricht am 23. Oktober 2023 unter dem Titel „Tanz auf dem Vulkan“ über Reportagen von der Frontlinie und die Trennung zwischen West und Nicht-West; Thomas Fasbender stellt am 19. Februar 2022 seine „Wladimir Putin. Eine politische Biographie“ vor.Two further events belong in the archive: Patrik Baab (journalist) speaks on 23 October 2023 under the title “Tanz auf dem Vulkan” on front-line reporting and the West/non-West divide; Thomas Fasbender presents his “Wladimir Putin. Eine politische Biographie” on 19 February 2022.
Zuordnung: Veranstaltungsbeiträge / Gäste.Attribution: Event contributions / guests.
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