
Christoph Polajner ist Mitgründer und stellvertretender Vorsitzender der Eurasien Gesellschaft. Als Berater für Politik und Wirtschaft mit besonderem Augenmerk auf China verbindet er langjährige internationale Praxis mit einem analytischen Interesse an den Verschiebungen der globalen Ordnung.
Christoph Polajner is a co-founder and Deputy Chairman of the Eurasien Gesellschaft. As an advisor on politics and economics with a particular focus on China, he combines many years of international practice with an analytical interest in the shifts under way in the global order.
Seine Beschäftigung mit China reicht weit zurück: Bereits 2003 kam er als Student mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst nach Peking. Seinen Masterabschluss erwarb er in London im Bereich der Chinastudien mit einem Schwerpunkt auf chinesischer Außenpolitik.
His engagement with China goes back a long way: as early as 2003 he came to Beijing as a student with the German Academic Exchange Service (DAAD). He earned his master’s degree in London in the field of Chinese Studies, with a focus on Chinese foreign policy.
Über viele Jahre arbeitete Polajner für eine große, in Genf ansässige internationale Organisation und war dabei in Krisengebieten in China, in weiteren Teilen Asiens, in Afrika sowie in Osteuropa, darunter in Russland und der Ukraine, tätig. An diese operative Erfahrung schloss sich eine Tätigkeit als Berater für Außen- und Sicherheitspolitik in Berlin und Brüssel an.
For many years, Polajner worked for a large, Geneva-based international organisation, serving in crisis regions in China, in other parts of Asia, in Africa and in Eastern Europe, including Russia and Ukraine. This operational experience was followed by work as an advisor on foreign and security policy in Berlin and Brussels.
Seit einem weiteren Aufenthalt in China im Jahr 2012 forscht Polajner zu den Konturen einer neuen internationalen Ordnung. Aus seiner Sicht sollten Chinas Vorschläge für diese Ordnung im Westen ernsthaft diskutiert werden, nicht zuletzt, weil das Land als wirtschaftlich und politisch aufgestiegene Macht international an Einfluss und Vertrauen gewonnen hat.
Since a further stay in China in 2012, Polajner has been researching the contours of a new international order. In his view, China’s proposals for that order deserve to be discussed seriously in the West, not least because the country, having risen economically and politically, has gained international influence and trust.
In der Eurasien Gesellschaft, die er mitbegründet hat, wirkt Polajner als Experte und Referent und beteiligt sich an internationalen Fachforen. Die Gesellschaft ist für ihn ein Ort, an dem sich unterschiedliche Ordnungsvorstellungen nüchtern prüfen und nebeneinanderstellen lassen. Sein Beitrag steht dafür, auch weniger vertraute Perspektiven, insbesondere aus dem asiatischen Raum, in die europäische Debatte einzubeziehen: ohne vorschnelles Urteil, aber mit dem Anspruch, sie sachlich einzuordnen.
Within the Eurasien Gesellschaft, which he helped to found, Polajner contributes as an expert and speaker and takes part in international specialist forums. For him, the society is a place where different conceptions of international order can be examined soberly and set side by side. His contribution stands for bringing less familiar perspectives, particularly from Asia, into the European debate: without premature judgement, but with the aim of assessing them on their merits.
BeiträgeContributions
Beiträge & AuftritteContributions & appearances
Diese Einträge sind Beiträge, Interviews und Auftritte – keine eigenständigen Publikationen.
These entries are contributions, interviews and appearances – not standalone publications.
China-EU Relations · 10th China Global Think Tank Innovation Forum
CCG (ccgupdate.org) · Transkript
Transkript einer Podiumsdiskussion zu den Beziehungen zwischen China und der EU beim 10. China Global Think Tank Innovation Forum, an der Polajner mitwirkte. (Panelbeitrag.)
Transcript of a panel discussion on China-EU relations at the 10th China Global Think Tank Innovation Forum, in which Polajner took part. (Panel contribution.)
Das Ende der Empathie: Warum wir das Handwerk des Friedens verlernt haben
Hintergrund (hintergrund.de)
Interview mit Christoph Polajner (geführt von Éva Péli), in dem er als Krisengebiets-Experte und Berater für strategische Vernunft, die Wiederentdeckung europäischer Identität und einen gemeinsamen europäischen Raum wirbt und den Verlust an Empathie und historischer Tiefe in der sicherheitspolitischen Debatte beklagt. (Interview.)
An interview with Christoph Polajner (conducted by Éva Péli), in which – as a crisis-region expert and adviser – he argues for strategic reason, a rediscovery of European identity and a common European space, and laments the loss of empathy and historical depth in the security debate. (Interview.)
Zum China-EU-Gipfel: Geopolitik, Herausforderungen und Zukunftschancen (Reihe »Begegnung – China und Deutschland«)
CRI (german.cri.cn)
Medienbeitrag bzw. Interview für den staatlichen chinesischen Auslandssender CRI (german.cri.cn) rund um den China-EU-Gipfel, in dem Polajner Geopolitik, Herausforderungen und Zukunftschancen der Beziehungen einordnet. (Interview; CRI ist der staatliche chinesische Auslandsrundfunk.)
A media contribution/interview for the Chinese state international broadcaster CRI (german.cri.cn) around the China-EU summit, in which Polajner discusses the geopolitics, challenges and future opportunities of the relationship. (Interview; CRI is China’s state international broadcaster.)
Zwischen Rebellen und Offizieren
Westfälische Nachrichten (wn.de)
Regionaler Pressebeitrag der Westfälischen Nachrichten mit Bezug zu Christoph Polajner.
A regional press item in the Westfälische Nachrichten relating to Christoph Polajner.