Im Interview mit einer kasachischen Tageszeitung, nach dem Referendum mit 87,15 Prozent Zustimmung, argumentiert Alexander Rahr, die Verfassungsreform ziele nicht nur auf das innenpolitische System, sondern auf die Stärkung der außenpolitischen Position des Landes. Neue Institutionen wie Kurultai, Volksrat und Vizepräsidentenamt sollten die Regierungsführung demokratischer machen und Kontinuität sichern. Als größter Staat Zentralasiens mit multivektoraler Außenpolitik stärke Kasachstan seine Institutionen, um die Großmächte auszubalancieren und seine Brückenrolle auszubauen.
"Constitutional reform is part of Kazakhstan's diplomatic strategy"