Die gescheiterte deutsche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat sei ein Signal, nicht nur eine Panne und lasse sich nicht allein mit russischem Einfluss erklären. Deutschland wende das Völkerrecht „mit unterschiedlicher Lautstärke" an, klar gegenüber Russland, vorsichtiger bei Gaza und Israel, was international registriert werde. Wer führen wolle, müsse zuhören und auch mit Gegnern sprechen. Der Beitrag fordert vier Konsequenzen: Gesprächsfähigkeit wiederherstellen, Brücken über gesprächsbereite Staaten nutzen, Völkerrecht konsequent anwenden und den Ton ändern.
Germany's UN defeat: those who want to lead must learn to talk again